Berlin · Schlachtensee · 1929/30
Haus Lewin
Peter Behrens entwarf das Haus. Marcel Breuer prägte sein Interieur.
Architektur als Zeitzeugnis
Ein Berliner Unikat des Neuen Bauens.
Haus Lewin wurde 1929/30 von Peter Behrens für Gertrud und Kurt Lewin entworfen. Die funktionale Grundrissordnung, die asymmetrisch verbundenen Baukörper und die konsequente Ausrichtung von Wohnräumen und Terrassen zum Garten machen das Haus zu einem außergewöhnlich geschlossenen Ensemble.
Peter Behrens · Architektur
Großer und kleiner Kubus. Als Einheit gedacht.
Die innere Ordnung wird außen lesbar.
Ein großer Kubus bildet das Haupthaus. Der kleinere Kubus eignet sich als Gästehaus, Atelier oder Büro. Eine Zusammenlegung beider Baukörper wäre vorbehaltlich der Zustimmung des Denkmalamts zu prüfen.
Flache Dächer, weiße Putzflächen und schlanke Stahlfenster bestimmen den sachlichen Ausdruck. Die originalen Fenster mit ihren feinen Profilen und bündig wirkenden Einfassungen fügen sich klar in die glatte Fassade ein – typisch für die Formensprache des Neuen Bauens.
Wohnräume und Terrassen orientieren sich zum Garten. Unterschiedliche Niveaus nutzen den Geländeverlauf und schaffen eine klare, zugleich lebendige räumliche Abfolge.


Marcel Breuer · Innenausstattung
Vom Raum bis zum Griff gedacht.
Erhaltene Einbauten, Glas, Metall und Holz zeigen die ursprüngliche Wohnidee nicht als Rekonstruktion, sondern als bis heute bewohnten Bestand.
Original erhalten · Nussbaumparkett im Erdgeschoss
Das ursprüngliche Nussbaumparkett ist in allen Räumen des Erdgeschosses sehr gut erhalten. Sein geometrisches Verlegemuster und die warme Materialität bilden einen charakteristischen Gegenpol zu den weißen Flächen, den Glaspartien und den schlanken Metallelementen.
Die von Marcel Breuer entwickelte Garderobe mit Glastür prägt den Eingangsbereich. Ihre transparente Konstruktion verbindet Diele, Treppenraum und Wohnräume – die Ausstattung wird Teil der Architektur.
Räume · Fenster · Details
Räume, die ineinandergreifen.





„Architektur, originale Ausstattung und Familiengeschichte machen Haus Lewin zu einem unverwechselbaren Unikat.“Haus Lewin · Koch & Friends
Lewin · Wisten
Ein Haus mit biografischer Tiefe.
Das Haus entstand für den Psychologen Kurt Lewin und seine Frau Gertrud. Nach 1933 mussten die Lewins Deutschland verlassen. Ab 1934 lebten der Schauspieler, Regisseur und spätere Intendant Fritz Wisten und seine Familie am Waldsängerpfad.
Während der NS-Zeit boten Fritz und Trude Wisten Verfolgten Zuflucht. Eine Gedenktafel erinnert heute an ihren Mut und ihre Zivilcourage. Die Geschichte des Hauses ist damit Teil der Berliner Kultur- und Erinnerungsgeschichte.
Peter Behrens erhält den Auftrag für das Wohnhaus von Kurt und Gertrud Lewin.
Fertigstellung des Hauses und seiner individuell entworfenen Innenausstattung.
Fritz Wisten und seine Familie beziehen das Haus am Waldsängerpfad.
Architektur, Originalsubstanz und Familiengeschichte bilden ein außergewöhnliches Berliner Ensemble.
Berlin · Schlachtensee
Zwischen See, Wald und Stadt.
Der Waldsängerpfad ist eine kurze, von altem Baumbestand geprägte Wohnstraße wenige Meter vom Schlachtensee entfernt. Schlachtensee und Nikolassee verbinden die Ruhe des Berliner Südwestens mit gewachsener Nachbarschaft, Kultur und einer guten Anbindung an die Stadt.
Kaufpreis
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Vermittlung
Die Vermittlung ist für Käufer und Verkäufer zu gleichen Teilen provisionspflichtig. Käufer und Verkäufer zahlen jeweils 3,57 % inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer nach Abschluss des notariellen Kaufvertrages an Koch & Friends Immobilien.
Private Besichtigung · Dossier auf Anfrage
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Gerne stellen wir Ihnen weiterführende Informationen zur Verfügung und koordinieren eine diskrete Besichtigung. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Anfrage.
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